Nachhaltigkeits-Europameisterschaft 2021

Wer wird Europameister 2021?

Eine Frage, die viele Fußballfans ab dem 10. Juni 2021 euphorisch werden lässt. Wir wollen dieses mediale Großereignis nutzen und dabei den Blickwinkel ändern: 

Welches der 24 Länder gewinnt, wenn es nicht um Tore, sondern um Korruption, Gleichstellung, Biodiversität und CO2-Emissionen geht? Wir spielen die NEM21 - die imug Nachhaltigkeits-Europameisterschaft.

 

Spätestens mit der WM in Russland vor drei Jahren, ist der Blick auf solch internationale Großereignisse etwas geschärft und mit Katar als Austragungsort 2022, sind Themen wie Menschenrechte und Fußball plötzlich untrennbar.

Wir lassen daher die 24 teilnehmenden Länder der Fußball-Europameisterschaft unter Nachhaltigkeitskriterien den Europameister ausspielen.   

Anstoß ist dabei zeitgleich mit dem Sportereignis am 11. Juni 2021 hier auf unserer Internetseite oder LinkedIn

Folgen Sie uns durch die einzelnen Spieltage der Gruppenphase über die K.o.-Phase bis hin zum Finale am 11. Juli. Und tippen Sie gerne mit:

Wer wird Nachhaltigkeitseuropameister 2021?

 

1. Platz

2. Platz

3. Platz

ESG-NEM21-Kriterien

Das Fußballspielen überlassen wir den Jungs auf dem Rasen und schauen auf das, mit dem wir uns auskennen: Nachhaltigkeit.

Bei der Nachhaltigkeits-Europameisterschaft zählen ESG-Kriterien statt Tore und es gewinnt das Land, das im jeweiligen Kriterium besser abschneidet als sein Gegner.


Regierungseffektivität
1. Gruppen-Spieltag

World Wide Governance Indicator for Government Effectiveness

Die Worldwide Governance Indicators (WGI) sind ein Forschungsdatensatz, der die Ansichten einer großen Anzahl von befragten Unternehmen, Bürgern und Experten in Industrie- und Entwicklungsländern über die Qualität der Regierungsführung zusammenfasst. Diese Daten werden von einer Reihe von Umfrageinstituten, Think Tanks, Nichtregierungsorganisationen, internationalen Organisationen und Firmen aus dem Privatsektor erhoben. Die Einschätzung der Governance reicht von etwa -2,5 (schwache) bis 2,5 (starke) Governance-Leistung.

Am ersten Spieltag der Gruppenphase zählt die Effektivität der Länder in Punkto staatliche Institutionen und Dienstleistungen. Der genutzte Indikator „Government Effectiveness“ der Worldwide Governance Indicator (WGI) spiegelt die Wahrnehmung der Qualität der öffentlichen Dienstleistungen, der Qualität des öffentlichen Dienstes und den Grad seiner Unabhängigkeit von politischem Druck, die Qualität der Politikformulierung und -umsetzung sowie die Glaubwürdigkeit des Engagements der Regierung für diese Politik wider.


Korruption
2. Gruppen-Spieltag

Corruption Perceptions Index (CPI)

Zur Einschätzung zu Korruption wurde der CPI herangezogen. Der CPI stuft 180 Länder und Regionen anhand der von Experten und Geschäftsleuten wahrgenommenen Korruption in öffentlichen Institutionen. 0 markiert dabei das höchste zu erreichende Level an Korruption, wohingegen 100 das niedrigste markiert. Als Datenquellen dienen dafür 13 Erhebungen und Studien verschiedener internationaler Organisationen.


Pressefreiheit
3. Gruppen-Spieltag

Freedom of the Press Index

Freedom of the Press ist ein jährlich erscheinender Bericht der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation Freedom House. Er misst das Ausmaß der Pressefreiheit und die editorielle Unabhängigkeit der Presse in Ländern und umstrittenen Gebieten der Welt. Der „Freedom of the Press“ Index weist jedem Land einen Platz im Ranking zu. Den Ländern wird ein Wert von 0 (am besten) bis 100 (am schlechtesten) zugewiesen, der aus einem Fragebogen mit 23 methodischen Fragen und 109 Indikatoren gewonnen wird. Diese Indikatoren lassen sich in drei Kategorien unterteilen: das rechtliche Umfeld, das politische Umfeld und das ökonomische Umfeld.


Gleichstellung
Achtelfinale

Gender Inequality Index (GII)

Der GII bezieht in seinen Betrachtungen zur Genderungleichheit drei Dimensionen der menschlichen Entwicklung ein: reproduktive Gesundheit (eine selbstbestimmte und sichere Reproduktion), Ermächtigung und ökonomischer Status.

Die Reproduktive Gesundheit wird mittels der Frauensterblichkeitsrate und der Geburtenrate bei Frauen zwischen 15 und 19 Jahren bestimmt. Unter die Dimension Ermächtigung fällt die Erhebung des Anteils parlamentarischer Sitze, ausgefüllt von Mandatsträgerinnen, und dem Anteil von Frauen im Alter von 25 Jahren oder älter mit wenigstens sekundärer Bildungsstufe. Der Anteil von Frauen am Arbeitsmarkt und deren Erwerbsquoten sind zentral für die Dimension ökonomischer Status.

Die genderbasierten Benachteiligungen wird dabei auf einer Skala von 0 – 1 dargestellt: 0 = Frauen und Männer sind vollkommen gleich / 1 = ein Geschlecht ist vollkommen benachteiligt


Biodiversität
Viertelfinale

Rote-Liste-Index

Der Rote-Liste-Index misst die Veränderung des aggregierten Aussterberisikos über Gruppen von Arten hinweg. Er basiert auf echten Veränderungen in der Anzahl der Arten in jeder Kategorie des Aussterberisikos auf der Roten Liste der IUCN für bedrohte Arten (IUCN 2015) und wird als Veränderungen in einem Index zwischen 0 und 1 ausgedrückt, wobei 0 den schlechtesten Wert und eins den besten darstellt.


CO2-Emissionen
Halbfinale

CO2-Emissionen

Für den Einzug ins EM-Finale werden die Pro-Kopf CO2-Emissionswerte der Länder verglichen. Finalisten sind die Ländern mit den besseren Werten. Die Daten basieren auf den Angaben der UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) und des Ozon-Sekretariats beim UNEP (United Nations Environment Programme).


ESG-Rating
Finale

Das Finale wird durch den Gesamtscore im Staatenrating von V.E entschieden. In das Sovereign Sustainability Rating von V.E fließen über 50 Indikatoren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Regierungsführung ein.

Regierungs-
effektivität

Korruption

Pressefreiheit

Gleichstellung

Biodiversität

CO2-Emissionen

ESG-Rating


11. Juni 2021 - Gruppenphase 1

 

Es ist soweit: Italien und die Türkei eröffnen die Fußball-EM 2021. Während in Rom erst heute Abend das erste Ergebnis feststehen wird, haben wir die Partien schon ausgespielt. In der Gruppenphase müssen die Länder auf dem Rasen zeigen, dass sie in Punkto Governance sauber aufgestellt sind.

Es starten dabei die Teams erfolgreich ins Turnier, die effektiv geführt werden: Qualität und Glaubwürdigkeit der Politik und der öffentlichen Institutionen sind dabei die entscheidenden Faktoren, um den hohen Erwartungen der Fangemeinde nach fünf Jahren EM-Pause, fast 1,5 Jahren Pandemie und leere Stadien gerecht zu werden.*

 

Die Highlights des 1. Gruppenspieltags:

  • Die Schweiz erzielt mit einem Wert von 1,952 die beste Governanceleistung. Die Ukraine ist mit -0,297 trauriges Schlusslicht.
  • Finnland verliert trotz eines guten Wertes von 1,929 gegen noch stärkere Dänen mit 1,937.
  • Italien erreicht nur schwache 0,461 trifft in der Erstrundenpartie aber auf noch schlechtere Türken mit 0,048.
  • Das Spiel Niederlande gegen die Ukraine zeigte die stärkste Differenz: ganze 2,095 Indexpunkte waren die Niederländer im Governancewert besser als ihre Gegner.

 

Der ausführliche Spielbericht:

Gleich zum Auftakt stolpert die Türkei hier in der Gruppe A über den Rasen und hat Italien beim 0:2 zu keiner Minute etwas entgegenzusetzen. Etwas spannender machen es Wales und die Schweiz. Auf recht hohem Niveau konnten die Zuschauer*innen hier eine Partie mit qualitativ anspruchsvollem Kurzpassspiel sehen, das über ein 1:1 zur Pause dann doch noch knapp mit 2:1 für die Schweiz endete.

In der Gruppe B kommt es gleich zum skandinavischem Nachbarsduell zwischen Dänemark und Finnland. Auch hier zeigen beide Teams, dass sie die im Vorfeld getätigten Ansprüche erfüllen können und lieferten sich eine faire und hochklassige Partie. Dänemark macht viel Druck auf die Rechtsaußen und erstickt hier jeden Angriff im Keim, scheitert selbst aber am überragenden Schlussmann der Finnen. Kurz vor Abpfiff gelingt Dänemark mit einem langen Pass aus der eigenen Hälfte ein schneller Konter, der mit einem blitzsauberen Abschluss zum 1:0 führt – Effizienz pur. Einseitiger verläuft das zweite Spiel der Gruppe B zwischen Belgien und Russland. Die Russen können weder in der Defensive noch im Angriff überzeugen und sind viel zu viel damit beschäftigt, sich über Entscheidungen der Unparteiischen zu beschweren. Ein souveränes 2:0, bei dem den Belgiern eine durchschnittliche Leistung zum Sieg reicht.

Das Spiel zwischen Nordmazedonien und Österreich in der Gruppe C ist auf dem Platz so klar wie auf dem Papier. Der EM-Neuling hat wenig eigene Chancen und ist in der Abwehr qualitativ dem Spiel der Österreicher nicht gewachsen. Ein eher unspektakuläres 1:0. Die mit 1,5m-Abstand schlechteste Auftaktleistung zeigt die Ukraine gegen solide aufspielende Niederländer. Beim 0:3 zur Pause, können sich die Blaugelben nur noch durch destruktive Spielweise und mauern im eigenen Sechszehner vor einer absoluten Blamage retten, das 0:4 am Ende ist dann sogar fast schmeichelhaft.

Die Duelle zwischen England und Kroatien sowie Schottland und Tschechien in der Gruppe D sind fast austauschbar. Die beiden Länder des Vereinigten Königreich spielen soliden Fußball ohne viel Schnörkel, der sich so sehr ähnelt, dass man als Zuschauer*in schon mal kurz vergisst, wer eigentlich gerade auf dem Platz steht. So enden auch beide Partien 1:0 und gerade Kroatien und die Tschechen müssen sich im Verlauf des Turniers noch deutlich steigern, wenn sie die K.o.-Runde erreichen wollen.

Der erste wirkliche Krimi bringt die Gruppe E beim Spiel Polen gegen die Slowakei. Nicht schön, aber hart umkämpft verläuft das Spiel gerade in Hälfte eins: insgesamt neun gelbe Karten nach 45 Minuten. So entscheidet am Ende auch eher die Härte als die Qualität, als die Slowaken einen Fehlpass nach vermeintlichem Foul mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern zum 1:0 versenken. Im zweiten Gruppenspiel, zeigt der amtierende Nachhaltigkeits-Europameister Schweden gegen Spanien seine Qualitäten und Ambitionen auf die Titelverteidigung. Solide spielende Spanier kommen an der gut aufgestellten Defensive nicht vorbei und hatten gegen das effiziente Angriffsspiel der Schweden beim 2:0 keine Chance.

Die Gruppe F startet mit dem Spiel zwischen Ungarn und Portugal. Beim 1:0 von Portugal ist Ungarn etwas orientierungslos auf dem Rasen und kann den engagiert aufspielenden Portugiesen nur wenig entgegensetzen. Das letzte Spiel des ersten Spieltages ist dann endlich auch der erste Auftritt der deutschen Nationalmannschaft und das gleich gegen gut aufgelegte Franzosen. Ein Spiel ohne viel Mittelfeldgeplänkel, mit schönen Angriffen auf beiden Seiten, bei dem sich die Deutschen am Ende knapp aber verdient mit 2:1 durchsetzen.

* nach World Wide Governance Indicator for Government Effectiveness

 

Die Ergebnisse im Überblick:


16. Juni 2021 - Gruppenphase 2

Nach dem ersten Spieltag, der bereits mit einigen kleinen Überraschungen aufwarten konnte, steht nun der Zweite Spieltag der Gruppenphase an. Unter dem Motto „Fair-Play“ wollen die Fußballbegeisterten saubere und frei von Korruption agierende öffentliche Institutionen wissen. Es will auch schließlich niemand den Europameister-Titel gewinnen, wenn dafür der Schiedsrichter bestochen werden musste.*


Die Highlights des 2. Gruppenspieltags:

  •  Dänemark ist mit einem Index von 87 bestes Team des 2. Gruppenspieltags, die Ukraine mit 35 Schlusslicht
  •  Im Spiel Finnland gegen Russland zeigt sich der größte Unterschied zwischen zwei Teams, ganze 58 Indexpunkte trennen die beiden Länder.
  •  In der Gruppe C standen zwei besonders spannende Spiele an, die Teams trennen jeweils nur fünf Indexpunkte. Dabei agieren die Ukraine und Nordmazedonien mit 30 und 35 aber auf niedrigem Niveau, wohingegen die Niederlande und Österreich mit Werten von 82 und 77 ganz ordentlich abschneiden.
  •  TOP-Teams des Tages mit 80 oder mehr Indexpunkten waren Dänemark (87), Finnland (86), Schweiz und Schweden (85), Niederlande (82) sowie Deutschland (80)
  •  In der Gruppe D schafft es kein Team auf einen Indexwert von 80 oder mehr

 

Der ausführliche Spielbericht:

Den Auftakt in den neuen Spieltag bestreitet in Gruppe A die Türkei gegen die Waliser. Der Frust der Auftaktniederlage scheint allerdings noch in den Köpfen der türkischen Mannschaft zu stecken, so begeht ein Spieler eine grobe Tätlichkeit gegen den walisischen Kapitän. Das muss folgerichtig die rote Karte zur Konsequenz haben. Ihre Überzahl wissen die Waliser fortan geschickt auszuspielen und erhöhen, nach anfänglicher Führung, im zweiten Durchgang schließlich auf den 2:0 Endstand. In der zweiten Partie steht Italien im Fokus. Belasten die kürzlich öffentlich gewordenen Gerüchte über eine Verstrickung des italienischen Fußballverbandvorsitzenden mit der Mafia das Spiel der Italiener? Das alles sind nur Vermutungen. Auf dem Rasen wirken die Italiener allerdings hilf- und harmlos. Das Spiel gewinnt die Schweiz verdient mit 3:0.

In Gruppe B bleibt es auch nach dem ersten Spieltag spannend. In einer von den Russen äußerst ruppig geführten Partie, lassen sich die Finnen nicht aus der Ruhe bringen und bleiben fair. Auch können die immer wieder getätigten, zum Teil groben, Fouls der russischen Hintermannschaft, den Spielfluss der Finnen nicht wirklich stören. Das Team aus Skandinavien kann einen ungefährdeten 2:0 Sieg einfahren. In der zweiten Partie der Gruppe stehen sich die beiden, aus dem ersten Spieltag siegreich hervorgegangenen Teams, Dänemark und Belgien gegenüber. Dänemark verzeichnet zwar ein Plus an Spielanteilen, kann die kompakt stehende belgische Defensivreihe im ersten Durchgang allerdings nicht entscheidend umspielen. In der zweiten Halbzeit wollen die Belgier offensiv mehr und erzielen sogar den Führungstreffer. Durch zwei frische Offensivspieler gelingt Dänemark der Coup und zwei späte Treffer entscheiden das Spiel 2:1 für Dänemark. Vorbildlich: bei einer strittigen Eckballentscheidung gab der betroffene dänische Spieler zu, als letzter am Ball gewesen zu sein und verzichtete auf die Ecke – wenn das kein Fair-Play ist.

Den Auftakt zum zweiten Spieltag der Gruppe C begehen die Ukraine und Nordmazedonien. Die Erwartungen an die Partie hielten sich von vorneherein in Grenzen und wurden dann doch noch einmal unterschritten. Die Partie ist geprägt von Fouls und Sticheleien beider Seiten. Der Schiedsrichter musste insgesamt sieben Mal den gelben Karton zücken und verwies beide Kapitäne des Rasens, nach dem diese handfest aneinandergeraten waren. Eigentlich hätte die Partie keinen Sieger verdient, doch nach einem ungeschickten Foul eines ukrainischen Verteidigers im Strafraum zeigt der Unparteiische auf den Punkt. Nord-Mazedonien verwandelt und gewinnt die Partie mit 1:0. Die Niederlande konnte sich gegen Österreich in der anderen Partie der Gruppe am Ende mit 2:1 durchsetzen. Lange sah es nach einem klassischen Unentschieden auf hohem Niveau aus. Belgien ging durch eine Ecke früh in Führung, verlor diese aber kurz darauf nach einem sauber ausgespielten Konter der Österreicher. Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich dann der belgische Stoßstürmer stark gegen seinen Gegenspieler durch und trifft zum Endstand.

Die Partie Kroatien gegen Tschechien in Gruppe D gleicht doch ziemlich dem Spiel Ukraine gegen Nordmazedonien, auch wenn der Referee keinen Gebrauch von der roten Karte machen musste. Das lautstarke kommentieren des Spielgeschehens und die kritischen Zurufe beider Trainer veranlasste ihn allerdings dazu, beide auf die Tribüne zu verweisen (Platz gibt es ja leider mehr als genug). Den Rest der Partie von den Zuschauerrängen beobachtend, sieht der tschechische Nationaltrainer einen langen Ball der Abwehr auf seinen Stoßstürmer, der den Ball festmacht und an den schnellen Außenspieler verteilt. Dieser bringt eine blitzsaubere Flanke auf jenen Stürmer, der kompromisslos ins Eck einnickt: 1:0 Endstand für Tschechien. Im zweiten Spiel kommt es zum Inselduell Schottland gegen England. Beide Teams neutralisieren sich weitestgehend über die Partie hinweg bereits im Mittelfeld, sodass es zu keinen nennenswerten Strafraumaktionen kommt. Es scheint ganz so, als hätten beide Trainer auf die gleiche Taktik gesetzt. Da kein Team die Initiative ergreift, bleibt es beim 0:0 – Punkteteilung.

Beflügelt durch den Auftaktsieg zeigt sich Schweden auch im zweiten Gruppenspiel in bestechender Verfassung. Durch einen, zu keiner Zeit gefährdeten, 3:0 Sieg gegen die Slowakei, setzen die blau-gelben Wikinger ein Zeichen und sind auf dem besten Weg zum Gruppensieg. Im zweiten Spiel der Gruppe E tut sich Spanien gegen Polen deutlich schwerer. Beiden Offensivreihen reiben sich in einer tempogeladenen Partie an den jeweiligen Defensivreihen auf. Nicht selten geht ein Spieler zu Boden. Dass beide Mannschaften dennoch über hervorragende Offensivqualitäten verfügen, zeigt sich am Zwischenstand in der 77. Minute: es steht 2:2. Beide Teams wollen den Sieg, den sich letztlich Spanien durch einen direkt verwandelten Freistoß vom Sechszehnerrand schnappt.

Kommen wir zu Gruppe F: Im frühen Abendspiel trennt sich Frankreich mit einem Sieg von Ungarn. Die Franzosen zeigten unerwartete Schwächen im Aufbauspiel und konnte lange Zeit keinen wirklichen Nutzen aus der individuellen Qualität ihrer Mannschaft ziehen, dabei muss nun ein Sieg her, sonst ist das Weiterkommen gefährdet. In der zweiten Halbzeit platzt schließlich der Knoten. Zwei schnelle Kombinationen im Strafraum hatten jeweils einen Treffer als Resultat: 2:0 Sieg für Frankreich. Die Taktik der deutschen Mannschaft gegen Portugal ist bereits ab der ersten Spielminute zu erkennen: der portugiesische Stürmerstar soll weitestgehend aus dem Spiel genommen werden. Der Plan geht auf: Über weite Strecken hinweg bleibt er harmlos. Dass die deutschen Gegenspieler dafür nicht mal eine gelbe Karte sahen, spricht für ein faires Zweikampfverhalten. Was hinten klappt, will vorne jeodch nicht gelingen. Nach einigen vergebenen 100%-igen Chance, kommt das deutsche Team doch noch zum Siegtreffern. Ein Distanzschuss schlug genau im Winkel ein.

* nach Corruption Perceptions Index

 

Die Ergebnisse im Überblick






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Corporate Social Responsibility (CSR) ist eine Geschäftsführungsphilosophie. Je besser es gelingt, gesellschaftliches Engagement in das unternehmerische Kerngeschäft zu integrieren, desto größer ist die Chance, Wert und Werte zusammenzubringen. Die unternehmerische Herausforderung besteht darin, im Spannungsfeld unterschiedlicher Stakeholdererwartungen, die Zielkonflikte zwischen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft durch langfristig tragfähige Kompromisse zu lösen. Hier bietet CSR den Unternehmen die große Chance, die eigene Innovativität bei der Verantwortungsübernahme „sichtbar“ zu machen und sich so im Wettbewerb zu differenzieren.

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Als Partner von V.E vertritt imug | rating in Deutschland und Österreich einen weltweit führenden Anbieter von ESG-Ratings, Daten, Research, Benchmarks und Analysen. Wir bieten Zugriff auf umfassendes globales Nachhaltigkeits-Research zu Aktien und Anleihen in hoher Qualität.

 

imug | rating ist eine der tonangebenden deutschen Nachhaltigkeits-Ratingagenturen und die deutschsprachige Adresse für maßgeschneidertes Nachhaltigkeits-Research. Wir sind seit mehr als 20 Jahren auf dem nachhaltigen Finanzmarkt präsent – unsere Leistungen umfassen Informationsgrundlagen für nachhaltige Investmentstrategien sowie die Begutachtung nachhaltiger Emissionen und Emittenten.

 


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