Methoden

Die imug Beratungsgesellschaft sieht sich als Full-Service-Dienstleister. Wir konzipieren zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden Marktforschungsstudien. In unserem hausinternen CATI-Studio, mit unserem Online-Marktforschungstool, in Gruppendiskussionen oder in Experteninterviews erheben wir die Daten, die wir aufarbeiten, auswerten und interpretieren. Die Begleitung unserer Kundinnen und Kunden in der Umsetzung unserer Handlungsempfehlungen rundet unser Angebot ab.

Quantitative Methoden

 

 

Mit verschiedenen Erhebungsmethoden holen wir Feedback zu Ihrer Forschungsfrage ein. Ob telefonisch oder online -  mit Ihnen gemeinsam stimmen wir die passendste Methode für Ihr Untersuchungsziel ab.

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Telefonische Befragungen (CATI)

 

 

Noch immer werden rund ein Drittel aller Befragungen über das Telefon geführt. Das imug verfügt über ein eigenes modernes Telefonstudio mit 30 computergestützten Telefonarbeitsplätzen (CATI) und rund 100 sorgfältig geschulten Interviewerinnen und Interviewern, die durch eine laufende Supervision betreut werden. Es greift ein differenziertes Qualitätsmanagement:

  • Qualifizierte Interviewerschulung durch die Projektleitung
  • Kontrolle aller durchgeführten Interviews nach Quantität, Einhaltung der Auswahlmethoden (Quota, Random-Route etc.), inhaltliche Kontrolle
  • Telefonische Durchführungskontrollen durch speziell geschulte Supervisoren
  • Internes Interviewer-Benotungssystem zur Berücksichtigung bei der Auswahl der bei einer Studie einzusetzenden Interviewerinnen und Interviewer

Online-Befragungen (CAWI)

 

 

Die Digitalisierung ist längst in der Marktforschung angekommen. Durch Online-Befragungen wurden die klassischen Erhebungswege um eine interessante und vielseitige Methode ergänzt. Der Anteil an Interviews, die online durchgeführt werden, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Umfragen können kostengünstig und schnell durchgeführt werden. Die Daten sind nach Abschluss der Befragung sofort verfügbar. Außerdem werden spezielle Zielgruppen besser erreicht.

Zudem gibt es im Vergleich zu anderen Erhebungsmethoden bei Online-Befragungen mehr Spielraum in der Fragebogengestaltung. Neben Multimedia-Einbindung können auch spezielle Methoden, z.B. die Conjoint-Analyse oder MaxDiff, problemlos in das Befragungsdesign integriert werden. Ebenso ist es möglich mit der von der imug Beratungsgesellschaft verwendeten multifunktionalen Befragungssoftware Onlinebefragungen z.B. mit klassischen Telefonbefragungen zu verknüpfen.

Sie sind neugierig, welche Gestaltungsmöglichkeiten wir Ihnen anbieten können? Dann schauen Sie sich unsere Demobefragung an: https://www.imug-research.de/demobefragung.


Schriftliche Befragungen

 

 

Die schriftliche Befragung mit Papierfragebogen ist die klassische Methode der quantitativen Erhebung. Für einige Zielgruppen bieten sich auch heute noch schriftliche Befragungen als der effektivste Weg der Meinungseinholung an. Auch wenn die Internetdurchdringung bereits sehr hoch ist, gibt es dennoch Personen, die auf schriftlichem Weg besser erreicht werden können. Je nach Erkenntnisinteresse sollte die beste Methode abgewägt werden.

Die imug Beratungsgesellschaft unterstützt Sie mit der inhaltlichen Konzeption, sowie dem Layout, Druck und Versand der schriftlichen Befragung und garantiert einen reibungslosen Ablauf.


Face-to-Face-Befragungen (CAPI)

 

 

Bei der persönlichen Befragung stehen sich Interviewer und Befragter unmittelbar gegenüber. Face-to-Face-Befragungen sind für eine Vielzahl von Fragestellungen sehr gut geeignet, da sie sowohl einen qualitativen als auch einen quantitativen Charakter haben. Der Interviewer dient als Motivationsquelle und steht für mögliche Rückfragen zur Verfügung. Er kann Material zur Studie veranschaulichen und bei teilstrukturierten Interviews geäußerte Meinungen hinterfragen. Sollen tiefergehende Einzelmeinungen erfasst werden, kann das Face-to-Face-Interview auf qualitativer Ebene durchgeführt werden. Aufgrund der persönlichen Befragungssituation können ebenso Interviews mit längerer Dauer realisiert werden.

Qualitative Methoden

 

 

Im stetig wachsenden Datenüberfluss erfreuen sich qualitative Ansätze aktuell großer Beliebtheit. Durch Fokusgruppen, Tiefen- oder Experteninterviews ist es möglich, tiefergehende Insights zu erhalten und Fragestellungen intensiver zu beantworten. Oftmals bietet sich auch eine Kombination mit quantitativen Ansätzen an, um eine bestmögliche Ergebnisdichte zu erhalten.

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Gruppendiskussionen und Fokusgruppen

 

 

Gruppendiskussionen bzw. Fokusgruppen sind ein Instrument der qualitativen Marktforschung und bieten die Möglichkeit vertiefte Einblicke in Alltagserfahrungen der Kundinnen und Kunden zu erhalten und zu hinterfragen. Motive und Erfahrungen von einzelnen Teilnehmenden können aufgenommen werden und in die Diskussion einfließen. Meinungen und Einstellungen können von unterschiedlichen Personen aufgedeckt werden und anschließend durch eine Moderation hinterfragt werden. In der Regel nehmen 8 bis 10 Personen an einer Gruppendiskussion teil. Bei veränderten Settings kann der Teilnehmerkreis auch erweitert werden. Die Fokusgruppe unterscheidet sich von der Gruppendiskussion, indem ein bestimmter Reiz in Form von Fotos, Kurzreferaten oder Filmen in die Gruppe geben wird. Dies wird bei Gruppendiskussionen nicht in gleicher Intensität unternommen.

Die Einsatzmöglichkeiten von Gruppendiskussionen und Fokusgruppen sind vielseitig und können zu unterschiedlichen Zeiten eines Markforschungsprozesses eingebunden werden:

  • Alleinstellung: Als Stand-Alone Methode zur vollständigen Beantwortung einer Fragestellung.
  • Vorstudie: Zur Vorbereitung einer standardisierten Befragung.
  • Lupenfunktion: Im Nachklang einer standardisierten Befragung.
  • Methodenkombination: Im Zusammenspiel mit anderen qualitativen Methoden.

Experten- und Tiefeninterviews

 

 

Bei einem qualitativen Experten- bzw. Tiefeninterview werden die Teilnehmenden von einem/r geschulten Interviewer bzw. Interviewerin zu einem bestimmten Themengebiet befragt. Im Vergleich zur standardisierten quantitativen Erhebung zeichnet sich der Ansatz des qualitativen Experten-/ Tiefeninterviews durch wesentlich größere Offenheit und Flexibilität aus. Dem Interview liegt meist ein grober thematischer Leitfaden zugrunde. Sowohl die Reihenfolge und Gestaltung der Fragen ist flexibel, als auch die Antwortmöglichkeiten der Gesprächspersonen unbeschränkt. Damit können die Interviewten auch selbst Themenschwerpunkte wählen und wie in einem Alltagsgespräch mit eigenen Worten sprechen. Auf diese Weise wird ein tieferer Informationsgehalt im Vergleich zu quantitativen Befragungen erreicht.

An Experten- und Tiefeninterviews sind besonders hohe Anforderungen zu stellen, welche die Befragungsmethode aber auch den Prozess der Befragungsdurchführung betreffen. Die Befragungen werden daher ausschließlich von inhaltlich versierten imug-Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern durchgeführt, welche sich durch Erfahrungen und entsprechende Qualifikation auszeichnen.

Mystery Research

 

 

Die Sicherung und Optimierung der Servicequalität im Kundenkontakt ist für viele Unternehmen ein zentrales Thema. Im verschärften Wettbewerbsumfeld ist exzellenter Service ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Unsere Mystery Researchs sind maßgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse und liefern Ihnen konkrete Informationen über den Level Ihrer Kontaktqualität: An unterschiedlichen Touchpoints - objektiv und regelmäßig. 

Unsere Lösung:

  • Kennzahlen um Ihren Service erfolgreich zu steuern
  • Ergebnisse inklusive Benchmarkvergleich
  • Konkrete Handlungsempfehlungen und Optimierungsansätze 

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bartels@imug.de

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Auswertungsmethoden

 

 

Zur zielgerichteten Analyse und Auswertung Ihrer Daten bieten wir ein breites Methodenportfolio an. Neben klassischen strukturprüfenden Verfahren wie der Regressionsanalyse, zählen u.a. Conjoint-Analysen, MaxDiff-Verfahren oder Treiberanalysen zu unserem Repertoire. Darüberhinaus lassen sich mithilfe von Faktoren- oder Clusteranalysen Daten strukturieren und zielgruppenspezifisch aufbereiten. Gerne richten wir uns nach Ihrem individuellen Erkenntnisinteresse und nutzen die dafür passendste Methode.

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Conjoint-Analyse

 

 

Die Conjoint-Analyse findet insbesondere Anwendung im Bereich der Innovationsmarktforschung. Sie stellt ein wirkungsvolles Verfahren dar, um Kundenpräferenzen zu messen und das Kaufverhalten von Kunden zu prognostizieren. Das Ziel des Verfahrens ist, den Beitrag einzelner Merkmale und Merkmalsausprägungen zum Gesamtnutzen bzw. zur Kaufentscheidung eines Objekts/ Nutzung bestimmter Services festzustellen. Auf Basis von Gesamturteilen werden dabei die Teilnutzen einzelner Produkt- oder Servicemerkmale bestimmt.

Durch die Anwendung der Conjoint-Analyse lässt sich für Unternehmen z.B. das optimale Produkt/ der optimale Service ermitteln oder die Veränderungen am Markt bei Änderungen an bestehenden Produkten prognostizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse der Kundenpräferenzen lassen sich für weiterführende Analysen nutzen und so beispielsweise das Marketing sinnvoll unterstützen. Darüber hinaus können Preisbereitschaften und Marktchancen für neue Produkte ermittelt werden.


Treiberanalyse

 

 

Zu den Kernanliegen der Marktforschung zählt die Analyse, welche Attribute bestimmte Zielgrößen wie die Kundenzufriedenheit oder Kundenbindung im Einzelnen beeinflussen. Hier ist davon auszugehen, dass nicht alle Attribute in der Unternehmenspraxis gleich wichtig sind, sondern es durchaus Rangfolgen und somit stets unterscheidbare Wichtigkeiten einzelner Faktoren gibt. Dabei gilt es herauszufinden, welche der vielfältigen Ansatzpunkte in der Praxis besonders dafür geeignet sind, durch eine optimierte Performance eine höhere Kundenzufriedenheit herzustellen. Durch den Fokus auf kritische, d.h. besonders wichtige Serviceattribute können Prioritäten gesetzt und begrenzte Ressourcen zielgerichtet eingesetzt werden.

Neuere Forschungsansätze setzen auf eine indirekte Bestimmung von relativen Wichtigkeiten anhand statistischer Treiberanalysen. Diese empirischen Modelle weisen gegenüber der direkten Abfrage von Wichtigkeiten eine höhere Validität auf, indem sie im Sinne einer Kausalanalyse den durchschnittlichen Einfluss einzelner Attribute auf die Gesamtbeurteilung berechnen. Die imug Beratungsgesellschaft nutzt standardmäßig das Verfahren Johnsons Epsilon, um Wichtigkeiten zu berechnen.


MaxDiff-Verfahren

 

 

Maximum Difference Scaling (MaxDiff) bietet die Möglichkeit, Wichtigkeiten im Kundenverhalten zu analysieren. Die Methode ist damit ein Instrument zur Messung eindeutiger Präferenzen für Produkteigenschaften, Einzelbeurteilung bestimmter Qualitätsdimensionen oder der Abbildung von spezifischen Präferenzen in unterschiedlichen Nutzergruppen. Im Rahmen von MaxDiff-Studien können Befragte solche Attribute, die aus ihrer Sicht besonders wichtig bzw. unwichtig sind, direkt bestimmen. 

Die MaxDiff-Methode bietet durch ihr einfaches Studiendesign eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Im Gegensatz zu konventionellen Ratingmethoden sind die Befragten bei MaxDiff-Studien zudem nicht gezwungen, vorhandene Skalen zu interpretieren. MaxDiff-Verfahren beruhen auf systematischen Paarvergleichen („Best-Worst-Scaling“), an deren Ende ein eindeutiges Muster an Kundenpräferenzen steht. Diese Nutzenwerte sind sehr robuste Ergebnisse und liefern eine hohe Aussagekraft für die Praxis.


Clusteranalyse

 

 

Die Clusteranalyse wird angewendet, um eine Menge von Objekten (z.B. Kunden) anhand vorher bestimmter Variablen in homogene Gruppen – sogenannte Cluster – zu unterteilen. Haupteinsatzgebiet der Clusteranalyse ist die Marktsegmentierung. Bei der Marktsegmentierung werden z. B. alle Kundinnen und Kunden eines Unternehmens nach ihren Vorlieben, gekauften Produkten, Kaufhäufigkeiten etc. in homogene Segmente eingeteilt, welche dann mit verschiedenen Maßnahmen differenziert bearbeitet werden können.

Im Rahmen der Clusteranalyse lassen sich befragte Personen demnach in verschieden e Gruppen bzw. Persönlichkeitstypen, z.B. hinsichtlich Ihrer Einschätzung von Servicequalität oder im Hinblick auf Eigenschaftsmerkmale einordnen. Dadurch besteht die Möglichkeit aus der Gruppe aller Befragten einzelne Zielgruppen oder Kundentypen zu selektieren und die se anhand ihrer Beurteilungen des Untersuchungsgegenstands oder auf Basis soziodemographischer Eigenschaften zu beschreiben.