imug-Studie „Nachhaltigkeit im Profifußball. Offensivspektakel oder Abwehrschlacht?“

Aktuelle Studie untersucht die gesellschaftliche und ökologische Verantwortung der Klubs in der 1. Fußball Bundesliga

News | 26.08.2016 | imug csr

Pünktlich zu Beginn der 1. Fußball-Bundesliga ermittelt die imug Beratungsgesellschaft schon mal den Meister.

Fußball ist die Sportart Nummer eins in Deutschland. Millionen von Fans verfolgen jedes Wochenende die Spiele: live im Stadion, vorm Fernseher oder in der Zusammenfassung am Abend. Bundesligaklubs sind dementsprechend wirtschaftlich erfolgreich und agieren ökonomisch auf dem Niveau von MDAX-Unternehmen. Die imug-Studie „Nachhaltigkeit im Profifußball. Offensivspektakel oder Abwehrschlacht?“ setzt den Fokus auf die gesellschaftliche und ökologische Verantwortung der Klubs als Wirtschaftsunternehmen. Dabei wird untersucht wie transparent und detailliert die Klubs zu ihren Nachhaltigkeitsleistungen berichten.

Klarer Sieger der Nachhaltigkeitsbundesliga: Der VfL Wolfsburg. Die Wölfe präsentieren sich vielseitig engagiert, verantwortungsbewusst und transparent. In seinem Nachhaltigkeitsbericht zeigt sich der VfL zudem selbstkritisch: Sogar nicht oder nur teilweise erreichte Ziele werden kommuniziert. Dieses Verhalten führt zu der Höchstpunktzahl in fast allen Bereichen und somit zur Meisterschaft.

„Fußball ist emotional und medienwirksam, die Klubs können eine breite gesellschaftliche Basis ansprechen und haben eine Vorbildfunktion, die auch auf Nachhaltigkeit übertragbar ist“, so Dr. Annika Schudak, CSR-Beraterin im imug, über die Motivation zur Studie. In der Studiewerden klassische Nachhaltigkeitsthemen wie Umgang mit Mitarbeitern oder Nachhaltigkeit in der Lieferkette betrachtet. Aber auch spezielle Aspekte, die mit dem Event des Punktspiels zusammen hängen, sind relevant, wie der Energieverbrauch im Stadion oder die Anreise der Fans.

Für die Studie wurde untersucht, wie detailliert und transparent über die Nachhaltigkeitsbemühungen berichtet wird. Dafür wurden 15 Kriterien herangezogen, die sowohl ökologische, ökonomische und soziale Aspekte abdecken und sich in drei verschiedene Bereiche des Profifußballs einteilen lassen: Der Klub, der Spieltag, das Umfeld.

Das Ergebnis zeigt: Auf dem Nachhaltigkeitsfeld spielen nur wenig Profis. Der VfL Wolfsburg stellt noch die Ausnahme dar. Werder Bremen wird zwar Vize-Meister, sah sich in der Vergangenheit aber auch gesellschaftlicher Kritik wegen seines Trikotsponsors ausgesetzt. Die meisten Bundesligaklubs informieren nur punktuell und eher unstrukturiert. Vom Aufsteiger RB Leipzig findet man fast gar keine Informationen zum Thema Nachhaltigkeit.

Sie interessieren sich als Klub-Verantwortlicher für detaillierte Informationen oder möchten wissen, wie sich Ihr Klub im Bereich Nachhaltigkeit besser aufstellen kann? Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.


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