|
Verbraucher sind Egoisten. Verbraucher sind sozial engagiert. Zwei Glaubenssätze, die für die Verbraucherforschung wenig taugen. "Der" Verbraucher ist ohnehin keine hilfreiche Kategorie. Ob Konsumenten preis- oder qualitätsbewusst oder ob sie "verantwortlich" kaufen, kann viele Gründe haben: das Einkommen, die Einstellung, das Produkt und die konkrete Situation. Egoistische und soziale Motive treten häufig in Motivallianzen auf. Der moderne Konsument hat zwei Seelen in seiner Brust. Ganz wie Goethes Faust ist er in den irdischen Genüssen tief verwurzelt. Zugleich strebt er nach Höherem. Gelegentlich schwingt es sich zum praktischen Weltgewissen auf und will durch sein Einkaufen die ganze Welt retten. |
|
|
Der private Konsum kann durch einen niedrigeren Ressourcenverbrauch und durch eine geringere Schädigung der Umwelt pro Produkt- oder Dienstleistungseinheit einen wirkungsvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Nicht weniger verbrauchen, sondern effizientere Produkte und Dienstleistungen konsumieren, lautet das Credo der Effizienzstrategen des nachhaltigen Konsums. |
|
weiter …
|
|
|
„Nachhaltig zu konsumieren und zu leben ist heute schon möglich und ist nicht nur etwas für ‚Betuchte‘“ – so lautet eine der Kernbotschaften des Nachhaltigen Warenkorbes. Das imug hat im Auftrag des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) eine Broschüre erarbeitet, die Verbraucher darüber informiert, wie sie im täglichen Konsumverhalten sinnvolle Beiträge für die Nachhaltigkeit leisten können, ohne auf Genuss und Qualität zu verzichten. |
|
weiter …
|
|
|
Seit ungefähr 15 Jahren mehren sich die Anzeichen dafür, dass es innerhalb der Konsumenten eine relevante Zielgruppe gibt, die in Aussicht stellt, das freiwillige soziale und ökologische Engagement von Unternehmen zu „belohnen“. |
|
weiter …
|
|
|
Brauchen wir mehr oder weniger Verbraucherinformation? Die Informationsüberlastung vieler Verbraucher ist genauso zu beobachten, wie die anstrengende und erfolglose Suche nach vernünftigen Informationen. |
|
weiter …
|
|
|