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Verbraucherinteressen werden vom Marketing - entgegen allen Bekundungen - nur unzureichend ernst gennommen. Marktforschung und Kundenorientierung der alten Schule behandelt Konsumenten als "Objekte". Die Haltung: Wir, die Unternehmen, haben die Produkte, wir haben die Problemlösungen. Die müssen wir nur richtig verkaufen. Das neue Denken: Konsumenten sind nicht Wertevernichter ("Verbaucher"), sondern Teil der Wertschöpfungskette. Die Werschätzung, der Nutzen der Produkte kann beim Konsumenten nur entstehen, wenn Service, Produkt, Kommunikation stimmen. Verkaufen und Kaufen ist nichts anderes als Kooperation zum gegenseiteigen Vorteil. Kooperationen sind effizenter, wenn sie häufiger stattfinden. Aber: Kooperation benötig Vertrauen. Doch wie entsteht Vertrauen? Durch eine Einstellung, die dem Konsumenten auf Augenhöhe begegnet. Respect for Stakeholder heißt das zentrale handlungsleitende Prinzip der neuen ISO 26000. Konsumenten sind zu wichtig, um sie dem alten Marketingdenken zu überlassen. "Corporate Social Responsiblity" und "Service Dominant Logic" (Link) führen zu einer Regorganisiation von Marketing und Vertrieb. Themen für die Forschung und Marketingpraxis Radikale Verbrauchersicht auf Service, Leistungen zulassen Service und Verbrauchernutzen als Zielpunkt aller Überlegungen festlegen Produktqualität, Service und Information integriert behandeln Nachhaltigen Konsum fördern, Kooperationsstrategien umsetzen |
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Der private Konsum kann durch einen niedrigeren Ressourcenverbrauch und durch eine geringere Schädigung der Umwelt pro Produkt- oder Dienstleistungseinheit einen wirkungsvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Nicht weniger verbrauchen, sondern effizientere Produkte und Dienstleistungen konsumieren, lautet das Credo der Effizienzstrategen des nachhaltigen Konsums. |
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„Nachhaltig zu konsumieren und zu leben ist heute schon möglich und ist nicht nur etwas für ‚Betuchte‘“ – so lautet eine der Kernbotschaften des Nachhaltigen Warenkorbes. Das imug hat im Auftrag des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) eine Broschüre erarbeitet, die Verbraucher darüber informiert, wie sie im täglichen Konsumverhalten sinnvolle Beiträge für die Nachhaltigkeit leisten können, ohne auf Genuss und Qualität zu verzichten. |
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Seit ungefähr 15 Jahren mehren sich die Anzeichen dafür, dass es innerhalb der Konsumenten eine relevante Zielgruppe gibt, die in Aussicht stellt, das freiwillige soziale und ökologische Engagement von Unternehmen zu „belohnen“. |
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Brauchen wir mehr oder weniger Verbraucherinformation? Die Informationsüberlastung vieler Verbraucher ist genauso zu beobachten, wie die anstrengende und erfolglose Suche nach vernünftigen Informationen. |
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