| CSR - Anything Goes |
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Damit soll es demnächst zu Ende sein. Dies ist jedenfalls die Intention des Europaparlaments. Am 13. März 2007 setzte sich das Europarlament für einen europäischen Standard zur Kennzeichnung von Produkten ein und schlug vor, dass "... die Achtung der Menschenrechte und der grundlegenden Arbeitnehmerrechte Teil des Kennzeichnungssystems ist". Grundlage der Diskussion war ein Bericht des britischen Europaabgeordneten Howitt. Seine Kernaussage: Verbraucher, Kunden, Beschäftigte und Investoren sollen die Möglichkeit haben, "Produkte/Lieferanten, Arbeitsplätze und Unternehmen danach auszusuchen oder abzulehnen, inwieweit sie als ökologisch und sozial verantwortlich gelten können". Auch die Bundesregierung hatte in ihrer Stellungnahme zur CSR-Mitteilung der EU-Kommission am 7. Juni 2006 bereits formuliert, dass für den Erfolg von CSR ihre Glaubwürdigkeit von zentraler Bedeutung sei. Man müsse prüfen, wie gesellschaftlich verantwortliches Handeln von Unternehmen nachvollziehbar gemacht werden könne, heißt es in der Stellungsnahme. Für den Mittelstand haben DIHK, ZDH und die Wirtschaftskammer Österreich die vom Europarlament avisierten "Auflagen" als mittelstandsfeindlich kritisiert. Die geplante Standardisierung und Messbarkeit von CSR würde den kreativen Spielraum zerstören und insbesondere kleine Unternehmen benachteiligen.
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. April 2007 ) |



