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Climate Change Compass PDF Drucken E-Mail

Machen Großunternehmen Fortschritte beim Umgang mit dem Klimawandel?

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 hat EIRIS, der imug-Partner im Nachhaltigkeitsrating, in einer aktuellen Recherche die 300 weltweit größten Unternehmen hinsichtlich ihres Umgangs mit den Herausforderungen des Klimawandels untersucht.

Die aktuell erschienene Studie „ Climate Change Compass: The road to Copenhagen“ analysiert die 300 größten Unternehmen, gelistet im FTSE All World Index. Sie stellt fest, dass immer noch ein gutes Drittel der Unternehmen die unternehmensbezogenen Risiken des Klimawandels nicht aktiv angeht.
Der Klimawandel kann - insbesondere auf mittelfristige- und langfristige Sicht - den Wert eines Unternehmens nachhaltig beeinflussen. Da sich der Klimawandel immer deutlicher auf Mensch und Natur auswirkt und damit auch die Wirtschaftsleistung des Klimawandels in seiner faktischen Bedeutung und seinem ökonomischen Ausmaß Unternehmen in zunehmendem Maße beeinflusst, müssen Investoren ein besseres Verständnis über die Handlungsmöglichkeiten von Unternehmen in diesem Bereich entwickeln.
 
Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:
Unternehmen nehmen den Klimawandel ernster, jedoch ist ein größeres Engagement nötig.

  • Über ein Drittel (35,6 Prozent) der 300 weltweit größten Unternehmen hat durch seine Geschäftstätigkeit einen hohen oder sehr hohen Einfluss auf das Klima. Von diesen unternehmen 33 Prozent keinerlei Anstrengungen, die Risiken des Klimawandels bezogen auf das eigene Unternehmen zu minimieren.
  • 99 Prozent derjenigen Unternehmen, die einen hohen oder sehr hohen Einfluss auf den Klimawandel haben, veröffentlichen eine offizielle Stellungnahme, in der sie erklären, wie sie den Herausforderungen begegnen wollen (im Vergleich zu 84 Prozent im Jahr 2008). Diese Steigerung kann durch eine zunehmende Sensibilisierung sowohl bei den Unternehmen selbst als auch bei Investoren erklärt werden.
  • Fast drei Viertel der Unternehmen (im Vergleich zu 61 Prozent im letzten Jahr) bekennen sich zur Einhaltung internationaler Zielvorgaben und Regulierungen.
 
Die Autoren der Studie betonen, dass Anleger in die Lage versetzt werden müssen, den Einfluss des Klimawandels auf ihre Portfolios sowohl aktuell als auch in der zukünftigen Entwicklung bemessen zu können. Das Thema Klimawandel muss zudem in Investmentstrategien integriert werden und auf der Agenda bei Hauptversammlungen oder bei der Ausübung von Aktionärsstimmrechten auftauchen.
 
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Hier zum Download der gesamten Studie:
 PDF 


Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. August 2009 )
 
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